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23. Februar 2011
JNSR: Herr, was sollen wir tun? In welcher Zeit befinden wir uns? Was wünschst Du, Herr, für Deine Kinder?
Jesus: Vergesst die Bitternis der Zeiten und kommt zu Mir, der euch erwartet. Die Sonne sinkt sehr schnell, und über die Ebene legen sich bereits Schatten. Die Vögel fliegen weit weg und der Wolf versteckt sich im Dickicht. In der Ebene ist kein Geräusch mehr zu hören und die Berge haben ihr Säuseln eingestellt. Man hört nur die Brise, die nach einem heißen Sommertag aufkommt. Und siehe da, mitten unter dem, was noch stehen bleibt, tritt Jener hervor, auf den ihr alle hofft!
Er kommt, um euch von dieser Erde zu befreien, die denen, die hier geboren sind, fremd geworden ist. Der Mensch wartet, und Gott schaut ihm zu. Der Mensch hat alles vergessen, und Gott erinnert sich. Stumm bleibt der eine vor dem anderen stehen. Gott wartet, dass er Ihn um Vergebung bittet. Wird er es tun, wird er auf seinen Gott und Vater zugehen, der kommt, um ihn zu erwecken. Und dann in einer plötzlichen Anwandlung tritt der Mensch vor Ihn hin, und fällt auf die Knie vor Ihm, von seinen Augen fließen Tränen, und Gottes Herz beginnt noch kräftiger zu schlagen, als ob dieses Herz, das so sehr gelitten hat, noch im selben Augenblick von neuem geboren werden müsste, um jenem, der im Begriffe ist, verloren zu gehen, Sein Leben zu schenken. Denn Gott zu vergessen, heißt schon dem Leben abzusterben, und Gott will nicht den Tod des Menschen, sondern Er will ihm Sein Leben schenken. Jenes, das in Seiner Nähe kein Ende hat!
Warum sollte der Mensch diesen Kampf fortführen, wenn er Seinen Vater und Seinen Gott, den er so lange aus den Augen verloren hat, soeben gefunden hat, denn der Mensch weiß nicht mehr, woher er kommt, und wohin er geht. Da er sich schon für tot hielt; denn wenn die Herkunft verloren geht, dann bemächtigt sich die Dunkelheit jedes vom selben Gott und Vater geschaffenen Menschen. Wenn wir den Vater vielleicht einfach bitten würden, uns die Tür zu dieser Erkenntnis, die jedem Menschen fehlt, zu öffnen, dann würde sich der Vater jedem mit 'Seinem weit geöffneten Lebensbuch' zu erkennen geben.
Und dann sieht sich plötzlich sogar der, den die Vorsehung nicht auserwählt hat, durch den Finger Gottes auf dieser langen Liste verzeichnet. Es bedarf nur eines Hauches Gottes, damit sich die Blume wieder aufrichtet, und der Mensch da steht, wo er nicht war, und aus seinem Mund die Macht der Vergebung kommt, die seine Auferstehung bedeutet: "Vergib Vater, nimm mich auf in Dein barmherziges heiliges Herz."
"Warum hast du mich verlassen", wird der Vater sagen. "Habe Ich dir nicht alles gegeben, als Ich dir an einem finsteren Tag auf jenem Kreuz der Liebe das Leben gab? Da habe Ich dir das Leben Meines Sohnes gegeben, der für immer im Vater ist. Er ist die Existenz der ganzen Welt, des Himmels und des ganzen Universums. Er ist das wahre Leben."
Mensch ... kehr um zu Jenem, der Leben und Liebe ist! Ich Bin Er, und Er ist Ich, und Er ist du in Uns und Wir in dir. Steh wieder auf, und geh auf jenen Ort zu, wo du die Sonne aufgehen siehst, denn Er kommt schon, der, der ist und der war von Ewigkeit her und der kommt, um für immer mit euch zu leben.
Dann wirst du weder das Feuer sehen, wie es sich ausbreitet, noch das Wasser, wie es dich einschließt, denn es wird sich dir nichts mehr in den Weg stellen. Geh dieser Sonne entgegen, die so strahlt, dass sie das Leben desjenigen, der sie betrachtet, verzehren könnte, ohne dass dieser begreift, dass es Gott ist in Seinem vollen Glanz: Sein Leben isticht.
Schreite voran, achte weder auf das Toben des Meeres noch auf das Brausen des Windes, schau nicht auf den mit Glut bedeckten Boden, und atme die mit Zorn verseuchte Luft nicht ein: Ich Bin da, mit dir, tritt in Meine Fußstapfen.
Meine Wohnung ist ganz nahe. Wenn du Mir deine Hand gibst, bist du vor dem Bösen geschützt, denn Ich Bin die Barmherzigkeit und das Leben. Du wirst den Frieden und das Glück wieder finden können, denn Gott hält dich in Seinen Armen und bringt dich dahin, wo das Leben beginnt. Ja, jenes, für das du geschaffen worden bist, und jenes, das du heute empfängst, denn heute bist du in Mir, Deinem Herrn Jesus, soeben neu geboren worden.
"Mensch, steig heraus aus deinem Grab."
Dein Herr Jesus, Jesus Christus, der Gott der Lebenden.
Wachet und betet allezeit
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