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Liebe Freunde,
sehen Sie es auch als außerordentlich wichtige Aufgabe, für die Kirche und für die Priester zu beten? Wir tun diesen Liebesdienst schon seit neun Jahren. Ganz aktuell ruft die Kleruskongregation auf zu vermehrtem Gebet für die Heiligung der Priester. Und dazu laden wir Sie jetzt herzlich ein.
Sie können auf verschiedene Weise bei uns mithelfen, einen Priester bei seinem verantwortungsvollen Dienst zu begleiten:
1. Sie bekommen einen Priester mit Namen und Foto, für den Sie täglich beten (z. B. Rosenkranz, hl. Messe oder Anbetung) 2. Wenn Sie krank sind, können Sie Ihre täglichen Schmerzen oder auch seelischen Leiden Gott schenken für einen Priester. 3. Wir laden Sie ein zur Anbetung in unserer Hauskapelle: stundenweise täglich von 6 bis 21 Uhr und von Samstag bis Sonntag während der Nacht.
Bitte melden Sie sich bei uns; dann bekommen Sie ein Priester-Patenkind. Wir freuen uns, wenn Sie diese wunderbare Aufgabe für unsere Kirche mit tragen.
Tel.: 09621 33109 mail: maria@asamnet.de
Hier ist ein Auszug aus dem Schreiben der Kleruskongregation:
Vatikanisches Schreiben anlässlich des Weltgebetstages zur Heiligung der Priester
CONGREGATIO PRO CLERICIS Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, 30. Mai 2008 Botschaft anlässlich des Weltgebetstags zur Heiligung der Priester
Hochwürdige und liebe Mitbrüder im Priesteramt!
„..... Dringend notwendig, liebe Mitbrüder, »ist eine Gebetsbewegung, die die ewige eucharistische Anbetung in den Mittelpunkt stellt,
so dass von jedem Winkel der Erde ein Lob der Anbetung, des Dankes, des Lobpreises, der Bitte und der Sühne aufsteigt, um eine ausreichende Anzahl heiliger Berufungen im Priesterstand zu erwecken und auf der Ebene des mystischen Leibes mit einer Art geistlicher Mutterschaft alle zu begleiten, die schon zum Weihepriestertum berufen und dem einen Hohen und Ewigen Priester gleichgestaltet sind, damit sie ihm und den Brüdern als solche dienen, die zugleich ›in‹ der Kirche aber auch ›vor‹ der Kirche stehen, indem sie im Namen Christi handeln und ihn als Haupt, Hirt und Bräutigam der Kirche darstellen« (Johannes Paul II., vgl. Pastores dabo vobis, 16).
Es zeichnet sich also eine weitere Form der geistlichen Mutterschaft ab, die in der Geschichte der Kirche immer stillschweigend die erwählte Schar von Priestern begleitet hat.
Es geht darum, unseren Dienst einem bestimmten Angesicht, einer geweihten Seele, anzuvertrauen, die von Christus berufen ist und sich selbst mit den notwendigen Leiden und unausweichlichen Mühen des Lebens darbringen will, um zugunsten unseres priesterlichen Daseins Fürbitte zu leisten, indem sie auf diese Weise die Gegenwart Christi lebt.
Eine solche Mutterschaft, in der das liebevolle Antlitz Marias aufscheint, wird im Gebet erbeten, denn nur Gott kann sie erwecken und stützen. Es fehlt nicht an wunderbaren Beispielen in diesem Sinn; man denke an die heilbringenden Tränen der hl. Monika für ihren Sohn Augustinus, »um den sie mehr weinte, als Mütter ihre toten Kinder beweinen« (Augustinus, Bekenntnisse, III, 11).
Ein anderes faszinierendes Beispiel ist das von Eliza Vaughan, die dreizehn Kinder gebar und dem Herrn darbrachte; sechs von den acht Söhnen wurden Priester, und vier von den fünf Töchtern wurden Ordensfrauen. Weil es nicht möglich ist, vor dem im eucharistischen Geheimnis wunderbar verborgenen Christus wirklich Bettler zu sein, ohne dass wir die tatkräftige Hilfe und das Gebet dessen konkret zu erbitten verstehen, den er uns zur Seite stellt, sollen wir nicht zögern, uns der Mutterschaft anzuvertrauen, die der Heilige Geist für uns sicher erweckt.
Die hl. Thérèse vom Kinde Jesu war sich der dringenden Notwendigkeit bewusst, für alle Priester zu beten, vor allem für die lauen; in einem an ihre Schwester Céline gerichteten Brief schreibt sie: »Wir leben für die Seelen, wir sind Apostel, wir retten vor allem die Seelen der Priester. … Beten wir, leiden wir für sie, und Jesus wir am letzten Tag dankbar sein« (Thérèse von Lisieux, Brief 94).
…. Der Herr leite und schütze alle und jeden einzelnen, besonders die Kranken und Leidenden, in der ständigen Hingabe unseres Lebens aus Liebe.
Cláudio Kardinal Hummes, Präfekt X Mauro Piacenza, Titularerzbischof von Vittoriana, Sekretär
Gebet für die Priester
Herr Jesus Christus, der Du im Allerheiligsten Sakramente zugegen bist; durch Deine Priester wolltest Du Deine Gegenwart unter uns für immer gewährleisten; bewirke, dass ihre Worte nur die Deinen seien, dass ihre Gesten die Deinen seien, dass ihr Leben Dein Leben treu widerspiegelt.
Mögen sie, wenn sie mit Gott sprechen, zu ihm von den Menschen reden, und wenn sie mit den Menschen sprechen, zu ihnen von Gott reden.
Mögen sie keine Furcht davor haben, zu dienen und ihren Dienst so zu versehen, wie die Kirche es von ihnen erwünscht. Mögen sie Menschen sein, die in unserer Zeit als Zeugen der Ewigkeit auftreten, Menschen, die wie Du auf den Pfaden der Geschichte einherschreiten und allen Gutes tun.
Mögen sie ihren Verpflichtungen gegenüber treu sein, sich im Sinne ihrer Berufung und Hingabe eifrig engagieren, ihre eigene Identität klar nach außen darstellen und in der Freude der empfangenen Gnade leben.
Hierum bitte ich Dich auf Fürsprache deiner Mutter, der allerseligsten Jungfrau Maria: Sie, die Dir in Deinem Leben zur Seite stand, wird auch stets deinen Priestern im Leben zur Seite stehen. Amen
[Von der Kongregation für den Klerus zur Verfügung gestelltes Original]
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