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Medjugorje ist ein Dorf in der Gemeinde Citluk in Ost-Herzegowina, nahe Mostar. Es liegt in der historischen Gegend von Brotnjo. Zusammen mit vier weiteren Orten (Bijakovici, Vionica, Miletina und Surmanci) bildet es die große Pfarrei Medjugorje. In den letzten zwanzig Jahren wurde der Ort zu einem der bekanntesten und meist besuchten Pilgerorten der katholischen Welt. Der Name Medjugorje ist slavischen Ursprungs und bedeutet "Gebiet zwischen den Bergen". Die Pfarrei von Medjugorje liegt 200 Meter über dem Meeresspiegel. Das milde Mittelmeerklima bietet ideale Bedingungen für den Anbau von Trauben, Tabak und Früchten.
Die Pfarrei Medjugorje
Die Pfarrei Medjugorje wurde 1892 gegründet. Schutzpatron war schon damals der heilige Jakobus, Patron der Pilger. Die Kirche des heiligen Jakobus wurde fünf Jahre später fertig gestellt. Das schöne Gotteshaus war jedoch nicht auf stabilem Grund gebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg musste deshalb mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen werden. Sie wurde am 19. Januar 1969 mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht.
1981 erschien dann den sechs Seherkindern erstmals die Muttergottes. Seitdem ist Medjugorje der Ort, an dem sich Millionen Pilger aus der ganzen Welt versammeln. Sie alle haben von der Botschaft gehört, die den Glauben, das Gebet, die Bekehrung und das Fasten als wahre Bedingung für den Frieden und das Heil der Welt benennt. Die Pilger finden hier den Frieden, ihr wahres menschliches Leben und ihre Verbindung mit Gott wieder.
Die Pfarrei Medjugorje wird von Franziskanern betreut.
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Kreuzberg
Ungefähr einen Kilometer von der Kirche von Medjugorje entfernt erhebt sich der Berg Krizevac. Auf dem Gipfel (ca. 520 Meter über dem Meer) hat 1933 der damalige Pfarrer von Medjugorje mit seiner Gemeinde ein 8,52 Meter hohes Kreuz aus Zement errichtet. Auf dem Kreuz ist folgende Inschrift zu lesen: "An Jesus Christus, Erlöser der Menschheit als Zeichen unseres Glaubens, unserer Liebe und Hoffnung und zur Erinnerung an die Passion Jesu vor 1900 Jahren". Wo die Balken sich kreuzen, wurde eine Reliquie des Kreuzes Christi einmauert. Das Kreuz wurde am 15. März 1934 fertiggestellt. An seinem Sockel wird jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem Fest Maria Geburt das Fest Kreuzerhöhung mit einer hl. Messe und vielen Menschen gefeiert.
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Als der Himmel die Erde berührte
Am 24.6.1981 um 18 Uhr haben sechs Jugendliche aus der Pfarrei Medjugorje, Ivanka Ivankovic, Mirjana Dragicevic, Vicka Ivankovic, Ivan Dragicevic, Ivan Ivankovic und Milka Pavlovic, auf dem Berg Crnica, in der Gegend von Podbrdo, eine weiße Gestalt mit einem Kind in den Armen gesehen. Überrascht und erschrocken, kamen sie nicht näher.
Am nächsten Tag, dem 25.6.1981, zur selben Zeit, fühlten sich vier der Kinder, Ivanka Ivankovic, Mirjana Dragicevic, Vicka Ivankovic und Ivan Dragicevic, stark zu demselben Ort hingezogen, an dem sie am Vortag diejenige gesehen hatten, die sie sofort als die Muttergottes erkannt hatten. Ihnen schlossen sich Marija Pavlovic und Jakov Colo an. Somit war die Gruppe der Seher von Medjugorje gebildet. Sie beteten mit der Erscheinung und unterhielten sich mit Ihr. Von diesem Tag an hatten sie tägliche Erscheinungen, gemeinsam oder getrennt. Milka Pavlovic und Ivan Ivankovic haben die Muttergottes nie wieder gesehen.
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Die Seher
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Gebetsprogramm während der Winterzeit
Wöchentliches Gebetsprogramm ab 10. 09. bis 30. 04. des Jahres.
Das Informationsbüro in Medjugorje, es befindet sich direkt neben der Kirche, veröffentlicht täglich die aktuellen Termine und Veranstaltungen vor Ort.
Die heilige Eucharistie wird jeden Monat vom 25. auf den 26. zur Anbetung in der Kirche ausgesetzt.
7.30 h Heilige Messe, kroatisch; Vormittags Heilige Messen in verschiedenen Sprachen; Nachmittags Stille Anbetung in der Anbetungskapelle
17 - 20 h Gebetsprogramm und Beichtgelegenheit: 17 h Rosenkranz 18 h Heilige Messe 19 - 20 h Segnung der religiösen Gegenstände, Gebet für seelische und körperliche Gesundheit, Rosenkranz: glorreiche Geheimnisse
Mittwoch 21 - 22 h Eucharistische Anbetung Donnerstag 19 - 20 h Eucharistische Anbetung Freitag 19 - 20 h Verehrung des Kreuzes Samstag 21 - 22 h Eucharistische Anbetung
IM SOMMER: ABENDPROGRAMM EINE STUNDE SPÄTER!
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Zeugnis
Neben den 30.000 jungen Pilgern waren beim Jugendtreffen in Medjugorje hunderte von Priestern aus aller Welt an diesen Gnadenort gereist. Manche Priester hörten bis zu zehn Stunden täglich Beichte. P. Alois Freudenthaler, Priester im Stift St. Florian im Bistum Linz, meinte nach dem Jugendtreffen gegenüber KATH.NET: „Ich bin beeindruckt von der ungewohnten Offenheit der Jugendlichen bei der Beichte und von den endlosen Strömen bei den Beichtstühlen. Bei der Beichte wurden die Menschen besonders angerührt, immer wieder flossen auch Tränen. Das ist man eigentlich von Jugendlichen in unseren Breiten nicht gewohnt. In Medjugorje ist es so, wie es in der Kirche eigentlich sein sollte.“
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